Der Schnauzer oder auch Mittelschnauzer genannt, hat ebenso wie sein großer Verwandter, der Riesenschnauzer oder seinem kleinen Vertreter, dem Zwergschnauzer, einen markanten und kräftigen Schnauzbart und dichte Augenbrauen, die auch 'Spinne' genannt wird. Ursprünglich wurde er “Stallpinscher“ oder „rauhaariger Pinscher“ genannt, bis er im 20. Jahrhundert seinen jetzigen Namen erhielt.

Geschichte und Herkunft

Die Geschichte des Schnauzers, auch Mittelschnauzers beginnt im Süddeutschen bereits im Mittelalter. Dort wurden kleinere Schnauzer gezüchtet und im Stall eingesetzt um Ratten und Mäuse zu vertreiben. Aus diesem Grund wurde er damals auch "Stallpinscher" oder auch "Rattler" genannt, da er sich hervorragend mit Pferden verstand. Auch wurde der Schnauzer als "rauhaariger Pinscher" bezeichnet und kam erst später zu seinem Namen, dem "Schnauzer".

Aus dem Mittelschlag des Schnauzers wurden dann die beiden verwandeten Riesen- und Zwergschnauzer gezüchtet.

Der Schnauzer gehört zu den Wach- und Begleithunden.

Erscheinungsbild

Ein Schnauzer ist mittelgroß (45 - 50 cm), kräftig, eher gedrungen als schlank (14 - 20 kg) und vor allem rauhaarig.

Typisch und markant ist für den Schnauzer sein charakteristischer Bart und seine Spinne (Augenbrauen). Schnauzer sind kompakt, gut bemuskelt, haben Behänge an den Beinen und tragen Säbel- oder Sichelrute. 

In den Farben Schwarz und Pfeffersalz gibt es den Schnauzer.

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Wesen / Charakter

Der Schnauzer ist ein Wach- und Begleithund, aus diesen Aufgaben ergeben sich auch wichtige Wesensmerkmale. 

Er ist lebhaft und kann dennoch in sich ruhen, drinnen oftmals kaum zu bemerken und draussen orientiert er sich immer am Frauchen / Herrchen.

Eine großartige Eigenschaft ist, dass er ein kinderliebender Hund ist.
Nie agressiv, jedoch wachsam. 

Eher misstrauisch / abweisend / vorsichtig gegenüber Fremden und sehr selbstbewusst benötigt der Schnauzer eine liebevolle Kosequenz und unbedingt Familienanschluss, denn seiner Familie ist er treu ergeben.

Aufgrund seines Mutes und seiner Klugheit ist er ein echter Allrounder: Familien-, Begleit- und Wachhund.

Auch deswegen wird der Mittelschlagschnauzer gerne in Hundesportarten wie Agility und Obedience geführt, er mag Fährtenarbeiten und Mantrailing. Auch wird er als Rettungshund ausgebildet.

Auslauf und Pflege

Ein Schnauzer ist ein typischer Begleithund, er braucht neben der normalen Bewegung auch geistige Beschäftigung. Kann man ihm dies alles bieten, eignet er sich als Hund in einer Wohnung.

Das drahtige, harte Haar sollte 2 bis 3 mal im Jahr professionell getrimmt werden. Ein weiterer positiver Nebeneffekt seines Fells ist, dass der Schnauzer kaum haart.
Bart und Pony – auch „Spinne“ genannt – sollten regelmäßig gekämmt werden.

 

Wer nie einen Hund gehabt hat, weiss nicht, was lieben und geliebt werden heisst


- Arthur Schoppenhauer - 

Ein Hund wird dir schneller vergeben als jeder andere Mensch

- Charlotte Gray -


Lass den Hund bellen, singen kann er nicht

- Friedrich von Schiller -